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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,5

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Der vertriebene Papst Bonifaz (VII.) läßt seinen Gegner Benedikt (VII.) in Rom nicht ruhig regieren und es gelingt ihm, Rom wieder einzunehmen.

Überlieferung/Literatur

Erw.: n. 590 u. Fragm. v. Ivrea (Weiland in GGN. 1885, 70). Reg.:Lit.: Kölmel, Kirchenstaat 53; Koelmel, Beiträge 524; Zimmermann, Papstabsetzungen 102; Zimmermann, Dunkle Jh. 206.

Kommentar

Vgl. zum Bericht des Fragmentes (institutum pontificem summopere persecutus est, nec passus est eum regimen sibi commissum tractare pacifice) die Erklärungen von Weiland 71 f. sowie von Weirich zur Edition von n. 590, wo von einer infestatio Franconis invasoris huiusce apostolice sedis gesprochen wird. Vgl. weiters auch n. 582. Es ergibt sich, daß die Aktionen des seinerzeit (n. 526) aus Rom vertriebenen Bonifaz VII. bis zur Vertreibung Benedikts VII. führten, was allgemein auf etwa die zweite Hälfte des Jahres 980 datiert wird. Vgl. dazu auch n. 576 und n. 577. Vgl. auch Bernardus Noricus (MGSS. XXV 631): sub Benedicto scisma in ecclesia anno 980 (mit irriger Bezeichnung des Papstes als IX.).

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Empfohlene Zitierweise

RI II,5 n. 575, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0980-00-00_1_0_2_5_0_607_575
(Abgerufen am 20.09.2018).