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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,5

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Vor Papst Benedikt VII. wird über den Streit zwischen dem Abt Theophylakt von San Lorenzo fuori le mura und der Äbtissin Constantia von Santa Maria in Tempulo (in Rom) über acht Landunzen (pro otto uncie principalis) verhandelt. Der Papst fordert den Abt auf, entweder einen Weingarten im Gebiet von Tivoli oder einen Garten aus der Massa Juliana (am Esquilin in Rom) an die Äbtissin herauszugeben, und läßt ihn, da er sich zuerst nicht entscheiden kann, dazu nochmals durch den Juden Ananias mahnen, worauf der Abt den römischen Garten vor Zeugen abtritt.

Überlieferung/Literatur

Erw.: Urk. Theophylakts v. 977 VI. 4 (Allodi-Levi, Regesto Sublacense 168). Reg.: IP. I 122 n. *1 u. 161 n. *6.

Kommentar

Zur Überlieferung der zitierten Urkunde vgl. IP. I 161 n. *6. Diese datiert a. III. pont. dom. Benedicti et univ. VII. pp., imp. dom. Ottoni magno imp. a. X., ind. V., men. Jun., die IV. Unter der Voraussetzung, daß zwischen der Verhandlung in Lateranensis palatio ante presentiam domini pape und dem Verzicht des Abtes durch die zitierte Urkunde, die der römische Skriniar Benedikt (vgl. Santifaller, Elenco 101) schrieb, kein allzu langer Zeitraum verstrich, können die Ereignisse auf die Zeit knapp vor dem 4. Juni 977 datiert werden. Über die beiden Klöster vgl. auch Ferrari, Rom. Monasteries 182 ff. und 225 ff. Über die Massa Juliana vgl. Valentini-Zucchetti in FSI. 88/1942, 299 Anm. 1.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,5 n. 559, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0977-06-00_1_0_2_5_0_589_559
(Abgerufen am 29.05.2017).