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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,5

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Papst Benedikt (VII.) nimmt das Kloster San Salvatore bei Pavia in den päpstlichen Schutz und stellt darüber ein Privileg aus.

Überlieferung/Literatur

Erw.: Urk. Calixts II. v. 1120 IV. 16 (IP. VI/1, 206 n. 8). Reg.: IP. VI/1, 205 n. *3.

Kommentar

Über weitere, spätere Erwähnungen des heute verlorenen Privilegs vgl. IP. VI/1, 205 n. *3. Die Zuschreibung in den Pontifikat Benedikts VII. ist unsicher. In der zitierten Urkunde Calixts II. sowie in weiteren Papsturkunden wird als Vorurkunde des Benediktprivilegs n. 499 und als Nachurkunde ein Privileg Paschalis' II. erwähnt. Als Urheber kämen also auch Benedikt VI., Benedikt VIII., Benedikt IX, und Benedikt X. in Frage, doch glaubt sich Kehr in IP. VI/1, 205 n. *3 für Benedikt VII. entscheiden zu können, und in der Tat ist eine Bestätigung des von Johannes XIII. (n. 499) gewährten Schutzprivilegs durch einen seiner Nachfolger, unter denen Benedikt VII. wohl eher in Frage kommt als Benedikt VI., zu Lebzeiten der Kaiserin Adelheid, die das Kloster begründet bzw. erneuert hatte, wahrscheinlicher als später.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,5 n. 530, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0974-00-00_3_0_2_5_0_560_530
(Abgerufen am 18.10.2017).