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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,5

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Kaiser Otto (I.) restituiert Tuszien und die Pentapolis der römischen Kirche und dem Papste Leo (VIII.) (cunta Tuscia et Pentapolim finibus in aecclesia apostolorum principis et Leoni papa concessit).

Überlieferung/Literatur

Erw.: Benedikt v. Soratte, Chr. 36 (Zucchetti, FSI. 55/1920, 178). Reg.: Böhmer-Ottenthal n. 443 b.

Kommentar

Der Bericht Benedikts wird in die Zeit knapp nach der Ordination Leos VIII. und vor dem Abzug Ottos aus Rom (vgl. n. 343) (laut Benedikt angeblich nach Gallien) eingeordnet. Ottenthal vermutet eine Verwechslung mit den Restitutionen von 967 (vgl. n. 413), wo allerdings nicht ausdrücklich von den genannten Gebieten die Rede ist; vgl. dazu auch Uhlirz in MÖIG. 50/1936, 1 ff. Eher käme noch eine Verwechslung mit dem Pactum Ottonianum für Johannes XII. von 962 in Frage (vgl. n. 305), doch ist auch 962 Otto nicht in Gallia reversus. Möglicherweise erfolgte tatsächlich nach der Wahl Leos VIII. eine Restitution gewisser Gebiete an den neuen Papst, zumal ja der Konflikt mit Johannes XII. auch seine Ursache in dessen Klage über das Ausbleiben der versprochenen Restitutionen hatte; vgl. n. 316.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,5 n. 333, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0963-12-00_2_0_2_5_0_357_333
(Abgerufen am 21.10.2017).