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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,5

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Nach Verlesung des Mandates des Papstes Johannes (XII.) (n. 324) beschließt die im Petersdom tagende römische Synode auf Rat des eben in Rom eingetroffenen Erzbischofs Heinrich (I.) von Trier und der Bischöfe Wido von Modena, Gezo von Tortona und Sigulf von Piacenza ein neuerliches Vorladungsschreiben an den Papst (n. 326).

Überlieferung/Literatur

Erw.: Liudprand v. Cremona, Hist. Ottonis 14 (Becker, SS. rer. G. 41/1915, 169); Alberich v. Troisfontaines, Chr. (MGSS. XXIII 768). Reg.: Böhmer-Ottenthal n. 350; GP. X/1, 43 n. 65. Lit.: Dümmler. Otto der Große 352; Hefele-Leclercq, Hist. des conc. IV 808; Zimmermann, Papstabsetzungen 87; Tüchle, Rompilger 104 f.

Kommentar

Der Bericht Liudprands (Cum haec epistola in sancta synodo legeretur, advenerunt ... quorum consilio domno papae ita rescribunt) wird von Alberich wörtlich wiederholt. Als Datum der Beschlußfassung ist laut Liudprand der Tag des Vorladungsschreibens anzunehmen.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,5 n. 325, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0963-11-22_1_0_2_5_0_349_325
(Abgerufen am 28.07.2017).