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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,5

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Papst (Johannes XII.) ordnet die Restitution des Bischofs Rather in sein Bistum Verona an.

Überlieferung/Literatur

Erw.: Rather v. Verona, Epist. 22 u. 26 (Weigle, MG. Briefe I 116 u. 142). Reg.: J. *2835; Cipolla, Fonti 115 n. 99; JL. *3693; IP. VII/1, 221 n. * 14. Lit: Vogel, Ratherius I 254 u. 261 f.; Dümmler, Otto der Große 338; Monticelli, Raterio 195.

Kommentar

In den beiden zitierten Briefen wird die Restitution Rathers nebst dem Wohlwollen des Kaisers Otto des Großen einer päpstlichen Entscheidung zugeschrieben: auctoritate sedis apostolicę (Epist. 22); precepto apostolici, qui tunc Romanę preerat sedi (Epist. 26). Auf Grund dieser hat eine Synode in Pavia, die laut Böhmer-Ottenthal n. 316 a auf Ende März 962 zu datieren ist, die Restitution Rathers durchgeführt. Über die Beschlüsse dieser Synode vgl. auch n. 307 und Boye, QuKat. 55. Zur Restitution Rathers, die das in n. 237 erwähnte Veroneser Schisma beendete, vgl. Weigle in QuF. 28/1937‒38, 9 Anm. 1. Die päpstliche Entscheidung zugunsten Rathers ist in die Zeit vor Ende März 962 zu datieren und erfolgte vermutlich im Feb. 962 während des Aufenthaltes Kaiser Ottos in Rom (n. 298). Dagegen datiert Wolter, Synoden 73 f. die Restitution Rathers und die Synode von Pavia erst in den September 962, wo auch die Exkommunikation Hugos von Vermandois (vgl. n. 307) erfolgt sein soll.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,5 n. 299, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0962-02-00_3_0_2_5_0_322_299
(Abgerufen am 19.01.2017).