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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,5

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Papst Johannes XII. verpachtet das Gut Fauriscus bei Otricoli (fundum Fauriscum situm in territorio Outriculano) (D. Narni) samt allen Pertinenzen gegen einen Jahreszins von fünf Goldsolidi.

Überlieferung/Literatur

Erw.: Deusdedit, Coll. canonum III 207 (Wolf v. Glanvell 363) und Cencius, Liber censuum 71/26 (Fabre-Duchesne I 350). Reg.: J. *2840; JL. *3699; IP. IV 34 n. *2. Lit.: Jordan, Lehnswesen 23.

Kommentar

Außer bei Deusdedit und Cencius wird die Verpachtung auch in den Digesten des Albinus X 30 erwähnt. Die Pachturkunde ist verloren. Deusdedit bezog seine Kenntnis über die Verpachtung aus einem Papst Johannes XII. zugeschriebenen Registerband des Lateranarchivs (ex tomis patriarchii Lateranensis), und von ihm sind wohl Albinus und Cencius abhängig. Über die handschriftliche Überlieferung vgl. IP. IV 34 n. *2 und die zitierten Editionen der Werke des Deusdedit und des Cencius. Der Zeitpunkt der Verpachtung läßt sich nur durch den Pontifikat Johannes' XII. fixieren. Die Art der Verpachtung zeigt, daß ihr noch nicht Vorstellungen des Lehnswesens zugrunde lagen.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,5 n. 255, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0955-00-00_2_0_2_5_0_278_255
(Abgerufen am 18.01.2017).