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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,5

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Auf Anordnung des Papstes Agapit II. (ex praeceptione domni Agapiti iunioris pape) verleiht Bischof Johannes (II.) von Tivoli mit Zustimmung seines Klerus dem Kloster Subiaco (monasterio sancti Benedicti atque sancte Scholastice, qui ponitur in Sublacu) unter Abt Leo (III.) vier genannte Güter samt allen Pertinenzen.

Überlieferung/Literatur

Drucke: Bruzza, Regesto di Tivoli 140; Zimmermann, PUU. 229 n. 129. Erw.: Mürtz, Chr. Sublacense 9 (Allodi 114). Reg.: IP. II 76 n. *6 u. 89 n. * 16. Lit.: Pacifici, Tivoli nel medioevo 202 f.

Kommentar

Von der Urkunde des Bischofs bringt das Regestum Sublacense (Allodi-Levi 251 n. 214) nur einen kurzen Auszug. Zur Überlieferung der bischöflichen Urkunde und zu deren Inhalt vgl. Bruzza 140 ff. An der Spitze der Urkunde steht die Datierung: A. Deo propitio pont. dom. Agapiti summi pont. et univ. iunioris pp. in ss. sede b. Petri apost. a. VIII., ind. XI., men. Mad., die XI. Die Intervention des Papstes dürfte auf Bitten des Abtes Leo erfolgt sein, die Verleihung blieb trotzdem umstritten, denn die vier dem Kloster Subiaco überantworteten Güter erscheinen in späteren Papsturkunden, wie in n. 520 und n. 715, wieder als Besitz der Kirche von Tivoli.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,5 n. 240, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0953-05-11_1_0_2_5_0_261_240
(Abgerufen am 21.07.2017).