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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,5

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Papst Agapit (II.) bestätigt dem Bischof Maimbod von Mâcon (Maymbodo Matiscenensis ecclesie episcopo) wunschgemäß das Recht der freien Bischofswahl für Mâcon, das gemäß kanonischen Vorschriften durch die Kanoniker des Domkapitels St-Vincent in Mâcon gemeinsam mit den Laien der Diözese auszuüben ist, sowie gemäß einem Privileg König Ludwigs (IV. von Frankreich) genannte Besitzungen und Einkünfte des Domkapitels im Gau Mâcon und deren Immunität. ‒ Cum enim omnium sanctarum Dei ecclesiarum status ...

Überlieferung/Literatur

Org.: Kop.: 1) 1721, Paris Bibl. nat.: Ms. lat. 17086 fol. 39. 2) 1750, Mâcon Arch. départ.: G 198 p. 48. Drucke: J. Severt, Chronologia historica successionis hierarchiae archiantistitum Lugdunensis archiepiscopatus, II (Lyon 1628 2) 66; Gall. Christ. IV Instr. 278; Migne, PL. 133, 910; M. C. Ragut, Cartulaire de St-Vincent de Mâcon (Mâcon 1864) 56; Bouquet, Recueil IX 228; Zimmermann, PUU. 208 n. 119 (ad 948). Reg.: J. 2806; JL. 3657; Santifaller, LD. 313; Santifaller, Elenco 532. Lit.: Rochette, Hist. de Mâcon I 362 ff.; B. Rebuffet, Les grandes heures des églises de Mâcon (Mâcon 1974) 22; Kortüm, Urk Sprache 261 ff.

Kommentar

Zur Überlieferung vgl. Wiederhold, PUU. in Frankreich II 14. Beide zitierten Kopien beruhen auf dem heute verlorenen Chartular von St-Vincent. Die Vorurkunde Ludwigs IV. vom 28. Okt. 948 vgl. bei Prou-Lauer. Recueil 74. Da diese offensichtlich in Rom vorgelegt wurde, kann die undatierte päpstliche Bestätigung frühestens Ende 948 erfolgt sein. Rochette 364 datiert auf 952. Übereinstimmungen mit n. 220 verweisen aber auf 948 (vgl. n. 220a). Kortüm rechnet freilich mit Empfängerdiktat.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,5 n. 239, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0952-00-00_1_0_2_5_0_259_239
(Abgerufen am 22.10.2017).