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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,5

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Papst Marinus (II.) bestätigt dem Abt Guido von Vézelay (Guidoni religioso abbati Vizeliacensis coenobii omnique congregationi eiusdem monasterii ... in regno Burgundię .... in pago Aualensi) (D. Autun) wunschgemäß für sein durch Graf Gerard (von Vienne) und dessen Frau Bertha begründetes und urkundlich dem Apostel Petrus tradiertes Kloster gemäß früheren Papstprivilegien die Unverletzlichkeit der Besitzungen, befreit von allen Abgaben, besonders für Weihen, verbietet dem Bischof von Autun die Ausübung bischöflicher Funktionen im Klostergebiet ohne Zustimmung des Abtes und die Forderung von Aufnahme und Unterhalt (paratas et mansionaticos) und bestätigt (sinngemäß) ein Privileg des Papstes Nikolaus (I.) für Vézelay (JE. 2831). ‒ Quoties illa tribui a nobis ... Scr. pm. Azzonis scrin. SRE. in men. Feb., ind. I. ‒ Dat. II. non. Feb. pm. Benedicti ep. et bibl. SSA. a. Deo propitio pont. dom. nostri Marini summi pont. et. univ. pp. in ss. sede b. Petri apost. a. I., in men. Feb., ind. I.

Überlieferung/Literatur

Org.: Kop.: 12. Jh., Auxerre Bibl. com.: Ms. 227 fol. 35v. Drucke: Achery, Spicilegium III 464 (fragm.); Migne, PL. 133, 863; Zimmermann, PUU. 172 n. 98. Reg.: J. 2774; JL. 3621; Santifaller, LD. 312; Santifaller, Elenco 284.

Kommentar

Zur Überlieferung vgl. Wiederhold, PUU. in Frankreich V 23. Das Privileg folgt im wesentlichen n. 115, doch fehlen die Bestimmungen über die freie Abtwahl und über die Zinspflicht des Klosters. Eine durch die Vorurkunde nicht gedeckte Passage zugunsten des persönlich angesprochenen Abtes (o venerabilis Wido abba) hält Kortüm. UrkSprache 267 für einen Empfängereinschub, ohne jedoch an der Echtheit der Urkunde zu zweifeln.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,5 n. 170, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0943-02-04_1_0_2_5_0_183_170
(Abgerufen am 10.12.2016).