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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,5

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Papst (Stephan VIII.) verleiht dem Erzbischof Herold von Salzburg das Pallium.

Überlieferung/Literatur

Erw.: n. 420. Reg.: Hauthaler-Martin, Salzburger UB. II 734 n. 9. Lit.: Martí Bonet, Concesión del palio 150.

Kommentar

Daß Herold Palliumträger war, ergibt sich aus n. 420, wenn man nicht Usurpation annehmen will, was aber kaum wahrscheinlich ist, zumal Herold durchaus im Einvernehmen mit König Otto I. erhoben worden sein dürfte; vgl. Dopsch, Gesch. Salzburgs I 205. Ein Palliumprivileg hat sich aber nicht erhalten. Die Datierung folgt Hauthaler-Martin, doch ist Herolds Vorgänger Egilolf erst am 22. Aug. 939 gestorben und Herold erstmals erst am 29. Mai 940 bezeugt (vgl. Böhmer-Ottenthal n. 85). Der verleihende Papst müßte auf jeden Fall Stephan VIII. gewesen sein.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,5 n. 155a, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0939-09-00_1_0_2_5_0_166_155a
(Abgerufen am 18.02.2018).