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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,5

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Papst Leo (VII.) gewährt dem Kloster Subiaco das Recht, mit päpstlichem Konsens Weihen von jedem beliebigen Bischof zu erbitten, und bedroht Verletzung dieses Rechtes mit kirchlichen Zensuren. Scr. pm. Leonis scrin. SRE. in men. Maio per ind. XII. ‒ Dat. IV. kal. Jun. pm. Benedicti ep. s. Silvę candide ęccl. et bibl. SSA. a. Deo propitio pont. dom. nostri Leonis summi pont. et univ. VI. pp. in ss. sede b. Petri apost. a. IV., in men. Maio, ind. suprascr. XII.

Überlieferung/Literatur

Org.: Kop.: 11‒12. Jh., Subiaco Arch. abb.: VI n. 1 fol. 62 (fragm.). Drucke: Allodi-Levi, Regesto Sublacense 62 (fragm.); Zimmermann, PUU. 164 n. 93. Reg.: JL. 3615α; Federici, Doc. 37 n. 51; IP. II 89 n. 14; Santifaller, LD. 312; Santifaller, Elenco 283; Federici, L'abate Leone 32 n. 9. Lit.: Morghen, Le relazioni 198; Cignitti-Caronti, L'abbazia nullius sublacense 49 ff.

Kommentar

Von der Papsturkunde sind nur mehr die letzten Zeilen und die zitierte Datierung überliefert, da im Regestum Sublacense der übrige Text getilgt und an dessen Stelle eine Urkunde aus dem Pontifikat Gregors VII. gesetzt wurde. Daher ist auch die Interpretation des erhaltenen Teiles nicht völlig eindeutig, und es bleibt unbekannt, was der Papst etwa noch gewährt hat. Cignitti-Caronti beurteilen das Privileg als Beginn der Exemtion Subiacos. Die Datierung verweist die Urkunde in den Pontifikat Leos VII., der im Regestum Sublacense gewöhnlich die Ordnungszahl VI erhält. Empfänger des Diploms war daher Abt Leo III. von Subiaco, der von Leo VII. auch noch andere Privilegien für sein Kloster erwirkte (n. 128, n. 134, n. 144 u. n. 151); vgl. dazu auch Zimmermann, Dunkle Jh. 90.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,5 n. 152, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0939-05-29_1_0_2_5_0_162_152
(Abgerufen am 24.01.2017).