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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,5

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Papst Leo (VII.) teilt ins Frankenreich mit (archiepiscopis atque suffraganeis eorum, abbatibus et monachorum congregationibus in Francia commanentibus), daß er für Verletzung der Besitzungen von St. Martin (in Trier) die Exkommunikation und bestimmte Strafen festgelegt habe (maledicimus, qui possessiones servorum sancti Martini et quidquid ad illos pertinet, tollunt et perperam invadunt). ‒ Indicatum est nobis ...

Überlieferung/Literatur

Org.: Kop.: 16. Jh., Stuttgart LBibl.: Hist. Hs. in fol. 247 fol. 72v Drucke: Ramackers, PUU. in Frankreich V 344; Zimmermann, PUU. 154 n.†88. Reg.: GP. X/1, 229 n. † 1. Lit.: Ramackers 344, 370 u. 372.

Kommentar

Die nur in einer Handschrift Peutingers erhaltene, undatierte Urkunde ist laut Ramackers, der sie allerdings St-Martin in Tours zuschreibt, eine Fälschung aus dem 10. Jh., wie sich schon aus den ungewöhnlich vielen Verfluchungsformeln ergibt, die fast den größten Teil der Urkunde ausmachen und sich ähnlich auch in n. 147 f. finden. Die Datierung in den Pontifikat Leos VII. ergibt sich aus n. 149. Über die Gründe der Zuschreibung zu St. Martin in Trier und der Umdatierung zu n. 149 vgl. Zimmermann, PUU. 154 f. und danach GP. X/1, 200 n. † 3 u. 229 n. †1, auch Kölzer, Urkundenfälschungen St. Maximin 62 Anm. 186.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,5 n. †139, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0938-06-00_1_0_2_5_0_147_F139
(Abgerufen am 25.09.2018).