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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,5

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Papst Leo (VII.) bestätigt dem Abt Odo von Cluny (Oddoni venerabili abbati Cluniensis monasterii) (D. Mâcon) wunschgemäß den Hof Chevignes im Mâconnais (curtem. que vocatur Cauinia ... in comitatu Matisconense) samt allen Pertinenzen, der dem Kloster seinerzeit von (König) Rudolf (von Frankreich) zum eigenen sowie zum Seelenheil seiner Eltern und seines Bruders Hugo (von Burgund) geschenkt worden war. ‒ Desiderium quod religioso proposito ...

Überlieferung/Literatur

Org.: Kop.: um 1100, Paris Bibl. nat.: Ms. lat. nouv. acq. 2262 p. 15 (fragm.). Drucke: Bull. Cluniacense 3; Migne, PL. 132, 1069; Zimmermann, PUU. 128 n. 75. Reg.: J. 2755; Bernard-Bruel, Recueil I 465 n. 480; JL. 3599; Santifaller, LD. 311. Lit.: Sackur, Cluniacenser I 105; Valous, Le domaine 333 f.; Wollasch, Königtum, Adel und Klöster 100.

Kommentar

Die Schenkung des genannten Hofes erfolgte im Jahre 931 durch den französischen König Rudolf (vgl. Bautier-Dufour, Recueil 87) und wurde im Jahre 939 auch durch König Ludwig IV. von Frankreich bestätigt (vgl. Prou-Lauer, Recueil 30). Die undatierte päpstliche Bestätigung muß zwischen dem 1. Sep. 936 und dem 31. Aug. 937 ausgefertigt worden sein, da im Kontext der Urkunde die 10. Indiktion genannt wird (vgl. aber n. 131). Die Urkunde stimmt im Formular weitgehend mit n. 131 überein, die zitierte Kopie bringt daher nur die nicht übereinstimmenden Kontextteile.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,5 n. 130, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0936-00-00_2_0_2_5_0_138_130
(Abgerufen am 23.05.2017).