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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,5

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Papst Johannes X. empfängt Gesandte des Erzbischofs Seulf von Reims, bestätigt dessen Wahl und übersendet ihm ein Privileg für sein Erzbistum sowie das erzbischöfliche Pallium.

Überlieferung/Literatur

Erw.: Flodoard v. Reims, Ann. 923 (Lauer 19); Flodoard v. Reims, Hist. IV 18 (MGSS. XIII 578); Flodoard v. Reims, De triumphis (Lauer 179). Reg.: J. *2734; JL. *3567. Lit: Gall. Christ. IX 50; Lauer, Robert et Raoul 42; Martí Bonet, Concesión del palio 144 u. 166; Sot, Flodoard 251.

Kommentar

Der frühere Reimser Archidiakon Seulf wurde nach dem Tode des Erzbischofs Heriveus von Reims (2. Juli 922) auf Veranlassung König Roberts I. von Frankreich in Reims eingesetzt; vgl. dazu auch Büttner, Heinrichs I. Südwest- und Westpolitik 24. Die Übersendung des Pallium notiert Flodoard ins Jahr 923, in welcher Zeit wohl die Gesandtschaft aus Rom zurückkehrte. Die päpstlichen Privilegien sind verloren und nur aus den Erwähnungen bei Flodoard bekannt, vgl. bes. MGSS. XIII 578: Hic denique presul legatos huius ecclesiae Romam dirigens pro consensu papae Johannis in ordinatione sua, pallium ab eodem sibi missum cum litteris privilegii huius sedis suscepit.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,5 n. 64, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0923-00-00_1_0_2_5_0_68_64
(Abgerufen am 26.03.2017).