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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,5

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Patriarch Nikolaos (I.) von Konstantinopel erinnert (den Papst Johannes X.) an seine und der byzantinischen Kaiser (Romanos I. und Konstantin VII.) bisherigen Bemühungen, mit Rom in Verbindung zu treten, und ersucht nochmals, falls nicht bereits geschehen, mit den den Brief überbringenden byzantinischen Gesandten Papstlegaten nach Konstantinopel zu schicken, damit endlich die Einheit der Kirchen wiederhergestellt werden könne. ‒ Ἐδηλώθη ϰαὶ δι̕ ἑτέϱων γϱαμμάτων ...

Überlieferung/Literatur

Drucke: Jenkins-Westerink, Nicholas Letters 330 (vgl. auch 558 n. 77). Reg.: Grumel-Darrouzès, Reg. II 256 n. 735. Lit.: Hergenröther, Photius III 690; Beck, Gesch. d. orth. Kirche 123.

Kommentar

Daß das in der Briefsammlung des Nikolaos überlieferte, unadressierte und undatierte Schreiben an den Papst gerichtet war, ergibt sich aus seinem Inhalt und aus der Anrede des Empfängers im Kontext. Der Brief ist der letzte, den der Patriarch vor dem Eintreffen der päpstlichen Legation in Byzanz (n. 66) nach Rom sandte, woraus die Datierung erschlossen werden kann. Zu dem im Schreiben erwähnten Briefwechsel der vergangenen Jahre vgl. vor allem n. 50 ff. und n. 58.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,5 n. 63, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0922-00-00_2_0_2_5_0_67_63
(Abgerufen am 24.01.2017).