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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,5

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Papst Johannes (X.) begrüßt an der Treppe des Petersdomes, sich von seinem goldenen Thron erhebend, durch Handschlag und Kuß den König Berengar (I. von Italien), der bis zum Dom auf einem päpstlichen Pferd geritten war, und geleitet ihn zur Kirchentür, wo der König im Beisein des Papstes einen Eid bezüglich der Restitution kirchlicher Besitzungen leistet. Nach Öffnung der Tore stimmt der Papst in der Kirche die Laudes an, während der König an der Confessio Petri seine Gebete verrichtet. Im Anschluß an die kirchliche Feier gibt der Papst dem König ein Festmahl.

Überlieferung/Literatur

Erw.: Gesta Berengarii IV 126 ff. (MG. Poet. lat. IV/1, 399 f.). Reg.:Lit.: Dümmler, Gesta Berengarii 40; Hartmann, Gesch. Italiens III/2, 188; Eichmann, Kaiserkrönung I 62; Haller, Kaiserkrönung 91; Fasoli, I re d'Italia 85.

Kommentar

Zur Datierung vgl. n. 40. Über die einzelnen Akte der Feierlichkeiten vgl. Eichmann. Nach Rom war der König durch den Bruder des Papstes, Petrus, und durch einen Sohn des Konsuls Theophylakt geleitet worden; vgl. dazu auch Bäseler, Kaiserkrönungen 34 f., Gerstenberg, Entwicklung 18 und Solmi, Il senato Romano 109.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,5 n. 39, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0915-12-00_1_0_2_5_0_43_39
(Abgerufen am 22.01.2017).