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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,4

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Heinrich bestätigt dem Kloster Murbach auf Grund der von Abt Degenhard vorgelegten Privilegien Ottos III. und seiner übrigen Vorgänger sowie auf Bitten der Kaiserin Kunigunde und des Bischofs Werner von Straßburg den Besitzstand, die Immunität, das Recht der freien Abtwahl und die Zollfreiheit innerhalb der Reichsgrenzen. – Guntherius canc. vice Aribonis archicap.; bis auf die Eigennamen eine wörtliche Wiederholung von DO. II. 155, geschrieben von GB auf einem durch Vorausfertigung des Monogramms hergerichteten Blankett; M.; SI. 3; „Si ergo loca.”

Überlieferung/Literatur

Kolmar Archives départementales.

Martène, Thes. 1, 143 aus Chartular; MG. DD. 3, 634 no. 497.

Böhmer 1247; Stumpf 1813; Wentzke, Regg. d. Bischöfe v. Straßburg 1, 267 no. 234.

Kommentar

Da nach DK. II. 39 von 1025 Heinrich II. dem Kloster Murbach Güter entzogen und dem Bischof Adalbero von Basel geschenkt hatte, kann man mit Jbb. Heinrichs II. 3, 266 f. vermuten, daß diese Besitzungen der Preis waren, den das Kloster für die Privilegienbestätigung zu zahlen hatte; vgl. auch Jbb. Konrads II. 1, 85.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,4 n. 2048, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1023-09-25_1_0_2_4_1_986_2048
(Abgerufen am 28.07.2017).