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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,4

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Wohl in Anwesenheit Heinrichs erhält Godehard, dem das Bistum Hildesheim übertragen worden war (vgl. Reg. 2029 a), von Erzbischof Aribo von Mainz die Bischofsweihe. Noch kurz vor der Konsekration hatte dieser versucht, Godehard unter Androhung des Bannes zum Verzicht auf seine Diözesanrechte über das Kloster Gandersheim zu bewegen. Der Kaiser, von Godehard davon verständigt, ließ den Erzbischof zu sich kommen und untersagte ihm in Gegenwart geistlicher und weltlicher Fürsten eine Erneuerung dieses Streites.

Überlieferung/Literatur

Wolfher, Vita Godehardi prior cap. 25, posterior cap. 16 (SS. 11, 186, 204).

Kommentar

Der Streit um Gandersheim war bereits 1006/1007 zugunsten von Hildesheim entschieden worden; vgl. dazu Regg. 1624 b, 1627. – Jbb. Heinrichs II. 3, 253 f.; Hauck, Kirchengeschichte 3, 416 f.; Boye ZRG. kan. Abt. 18 (1929) 214.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,4 n. 2029c, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1022-12-02_1_0_2_4_1_953_2029c
(Abgerufen am 19.10.2017).