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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,4

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Reichssynode unter Vorsitz Heinrichs und Papst Benedikts VIII. Allen Klerikern, vom Subdiakon bis zum Bischof, werden die Ehe und das Konkubinat untersagt. Die Kinder aus den Ehen unfreier Priester mit freien Frauen dürfen dem Eigentume der Kirche nicht entzogen werden.

Überlieferung/Literatur

Synodalbeschlüsse, überliefert durch ein päpstliches und ein inhaltsgleiches kaiserliches Dekret (MG. Const. 1, 70 no. 34) mit den Unterschriften des Papstes, des Kaisers sowie geistlicher und weltlicher Würdenträger.

Kommentar

Zur Sache vgl. Jbb. Heinrichs II. 3, 213 ff., 342 ff.; Boye NA. 48 (1930) 75 f.; ders. ZRG. kan. Abt. 18 (1929) 268 ff.; G. Mor, L'età feudale 1, 570 ff. (Storia politica d'Italia 1952); Holtzmann, Kaiserzeit 478 f.; Zimmermann. Papstregg. no. 1249.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,4 n. 2027b, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1022-08-01_1_0_2_4_1_946_2027b
(Abgerufen am 23.08.2017).