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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,4

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Heinrich schenkt der bischöflichen Kirche von Merseburg den Ort Naunhof. – Fälschung aus dem Ende des 13. Jh. von der gleichen Hand, die auch DH. II. 528 (Reg. 1996) angefertigt hat. Nach Bresslaus Vorbemerkung zu DH. II. 529 hat eine Urkunde Heinrichs II. über Naunhof nicht existiert. Der Fälscher entnahm das Protokoll dem DH. II. 374 (Reg. 1911), wobei er in der verkürzten Datierung das Inkarnationsjahr 1017 in 1022 abänderte, und setzte den Kontext aus eben dieser Heinrichsurkunde und dem DK. II. 128 zusammen; das gefälschte Siegel ist dem des DH. III. 66 nachgebildet; „Quicquid ad ecclesiarum.”

Überlieferung/Literatur

Angebliches Merseburg Domstiftsarchiv (A).

Höfer, Zeitschrift 1, 167 no. 13 aus A; Kehr, Merseburger UB. 1, 47 no. 49 aus A; MG. DD. 3, 683 no. 529.

Stumpf 1797.

Kommentar

Zum Ortsnamen vgl. Küstermann, in Neue Mitteilungen aus dem Gebiet hist.-antiq. Forschungen 18 b. 160, und zu Naunhof als Merseburger Besitz vgl. Kehr l. c.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,4 n. 2012, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1022-00-00_1_0_2_4_1_923_2012
(Abgerufen am 24.01.2017).