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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,4

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Im Königsgericht, das unter Vorsitz Heinrichs im Dormitorium des Klosters S. Zeno bei Verona stattfindet (Beisitzer: Patriarch Poppo von Aquileia, die Erzbischöfe Pilgrim von Köln, Heribert von Mailand, die Bischöfe Johannes von Verona, Leo von Vercelli, Siegfried von Piacenza, Heinrich von Parma, Arnold von Treviso, Ermenger von Ceneda, Rigizo von Feltre, Ludwig von Belluno, Markgraf Hugo, die Grafen Lanfrank, Bernard, Tado, zwölf Pfalzrichter, der Notar Rodbert und andere), erscheint Abt Michael von S. Zeno mit seinem Vogt Amelgausus, zugleich Vogt des Bistums Verona, und fordert vom Grafen Ragimbald und dessen Neffen Johannes die Anerkennung der Rechte seines Klosters auf sechs namentlich genannte Kirchen und deren Zubehör in der Grafschaft Treviso; da die Beklagten keine Ansprüche geltend machen können, werden die strittigen Besitzungen dem Kloster zugesprochen. – Ego Thiethricus canc. subscripsi; verfaßt nach langobardischem Formular; M.; vgl. Bresslau, Urkundenlehre 2, 181; Unterschriften der Beisitzer.

Überlieferung/Literatur

fehlt. –Kopie: Abschrift des 11. Jh. im Archivio di Stato Verona (D); Lazzaroni, Verona sacra. Ms. aus dem 17.Jh. p. 711 in der Biblioteca Civica Verona.

Muratori, Ant. Est. 1, 129 aus D; MG. DD. 3, 583 wo. 461; Manaresi, I placiti del „Regnum Italiae” 2, 626 no. 309 (FSI. 96/2, 1958).

Böhmer 1222; Stumpf 1777; Hübner, Gerichtsurkunden no. 1240 (ZRG. germ. Abt. 14, 1893).

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Empfohlene Zitierweise

RI II,4 n. 2007, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1021-12-06_1_0_2_4_1_916_2007
(Abgerufen am 26.03.2017).