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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,4

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Heinrich verleiht der bischöflichen Kirche von Paderborn, die von einem Brande heimgesucht worden war, zum Seelenheile Kaiser Ottos III., auf Intervention der Kaiserin Kunigunde und auf Bitten des Bischofs Meinwerk die in ihrem Umfange beschriebene Grafschaft des Grafen Dodico mit allen Gerechtsamen zu freiem Verfügungsrecht zum Nutzen der Kirche (comitatem, quem Dǒdico comes, dum vixit, tenuit, situm scilicet in locis Hessiga, Netga, Nitherga, cum omni legalitate in proprium concedimus). – Guntherius canc. ad vicem Herkembaldi Mogontini archiepisc. et archicap.; geschrieben von GG nach DH. II. 225 (Reg. 1738); M.; B. D.; „Divinae pietatis clementia.”

Überlieferung/Literatur

Münster Staatsarchiv.

Paderborner Kopialbuch des 16. Jh. p. 6 ebenda.

Auszug in der Vita Meinwerci cap. 171 bei Brower, Sidera 57, in MG. SS. 11, 145 und in SS. schol. 95 cap. 171; MG. DD. 3, 561 no. 439.

Faksimile: Kaiserurkunden in Abb. Lief. 4, Taf. 13.

Böhmer 1205; Stumpf 1757.

Kommentar

Zur Sache vgl. Wagner, Comitate im Bistum Paderborn, in Westfälische Zeitschrift 103/104 (1954) 223 ff., und zum weiteren Schicksal der Grafschaft vgl. DK. II. 198 und die Vita Meinwerci c. 198 und 216 (SS. schol.).

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Empfohlene Zitierweise

RI II,4 n. 1981, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1021-02-16_1_0_2_4_1_876_1981
(Abgerufen am 23.10.2017).