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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,4

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Heinrich hält Gericht über Erzbischof Heribert von Köln. Als dieser in Abwesenheit für seinen Ungehorsam (vgl. Reg. 1974 b) zur Zahlung einer beachtlichen Buße verurteilt wird, tritt er vor den König und unterwirft sich. – Nach Rupert l. c. hatte der in Köln anwesende Bischof Wolbod von Lüttich wesentlichen Anteil an diesem Ausgleich.

Überlieferung/Literatur

Lantberti Vita Heriberti cap. 10 (SS. 4, 748 f.) mit Zusatz Ruperts; Ruperti Chron. S. Laurentii Leodiens. cap. 20 (SS. 8, 269); Anselmi Gesta episc. Leodiens. cap. 34 (SS. 7, 208).

Kommentar

Die Spannungen zwischen Kaiser und Erzbischof gehen bis auf das Jahr 1002 zurück, als Heribert sich gegen die Thronfolge Heinrichs gestellt hatte; vgl. Reg. 1483 gg und Jbb. Heinrichs II. 3, 107, 177.

Nachträge (1)

Nachtrag von Christian Hillen, Bonn, eingereicht am 09.09.2011.

Die Vita Heriberti hat mittlerweile eine Neuedition erfahren: MGH SS rer Germ 73.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,4 n. 1979a, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1021-01-00_1_0_2_4_1_874_1979a
(Abgerufen am 29.05.2017).