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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,4

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Heinrich bestätigt dem Domkapitel zu Arezzo auf Bitten der Kanoniker den gesamten Besitz, besonders die Schenkungen des Bischofs Helmbert von Arezzo, er erneuert das Verbot libellarischer Veräußerungen an Fremde und verleiht den Königsschutz. – Peligrinus canc. ad vicem Eberardi Pabenbergensis episc. et archicap.; verfaßt unter weitgehender Benutzung der DO. I. 253, DO. III. 295, des Diploms Hugos und Lothars (gedruckt von Schiaparelli, in FSI. 38, 144 no. 48, Roma 1924) und der beiden Urkunden der Bischöfe Helmbert und Adalbert von Arezzo (s. unten Pasqui l. c. 129 no. 94, 148 no. 107); die erste Zeile wurde von HB geschrieben, der vielleicht auch das Monogramm vorausgefertigt hat; unsicher ist, ob er auch den Kontext mundiert hat. Das Eschatokoll stammt wohl von jener Hand, die auch das Eschatokoll des verlorenen Originals DH. II. 405 (Reg. 1946) hergestellt hat; M.; dem Original fehlt am rechten unteren Rand ein Stück Pergament, auf dem wohl das Siegel befestigt war; „Si ratis deo.”

Überlieferung/Literatur

Arezzo Archivio capitolare (A).

Moneta, Ragioni della chiesa Aretina, doc. 4 no. 5 unvollständig aus A; Pasqui, CD. Areti. 155 no. 10; MG. DD. 3, 557 no. 436.

Stumpf 1755 a.

Kommentar

Das Diplom, dessen Datierungszeile nur das Inkarnationsjahr 1020 aufweist, wurde nach Bresslaus Vorbemerkung zu DH. II. 436 hier eingereiht, weil die Arenga durch DO. III. 423, die Vorurkunde von DH. II. 435 (Reg. 1976) beeinflußt zu sein scheint. – Unbedeutend erweiterte Besitzliste.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,4 n. 1977, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1020-00-00_1_0_2_4_1_869_1977
(Abgerufen am 24.04.2017).