Regestendatenbank - 174.566 Regesten im Volltext

RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,4

Sie sehen den Datensatz 730 von insgesamt 1024.

Heinrich nimmt das Nonnenkloster Kemnade auf Intervention der Königin Kunigunde und des Bischofs Theoderich von Minden in seinen Schutz und bestätigt die rechtliche Gleichstellung mit den übrigen Reichsabteien, die Immunität sowie die freie Wahl von Äbtissin und Vogt. – Guntherius canc. vice Erchinboldi archicap.; leicht umgearbeitete und gekürzte Wiederholung von DH. II. 87 (Reg. 1585); Eschatokoll vielleicht von GE; M.; „Omnium sancte dei.”

Überlieferung/Literatur

fehlt.

Korveier Kopialbuch aus der Mitte des 15. Jh. p. 156 im Staatsarchiv Münster (C); Korveier Chartular des 17. Jh. p. 116 ebenda (D).

Schaten, Ann. Paderb. ed. I. 1, 422 wohl aus CD; MG. DD. 3, 464 no. 362.

Westf. UB. Suppl. 116 no. 747; Böhmer 1159; Stumpf 1681.

Kommentar

Kemnade muß 1017 bereits Reichsabtei gewesen sein, denn im Vergleich zur Vorurkunde DH. II. 87 fehlt der Passus bezüglich des Eigentumsvorbehaltes zugunsten der Stifterinnen; hinzugekommen ist die freie Vogtwahl. – Die Besitzliste wurde um Hogen = Hajen (Kr. Hameln-Pyrmont, Niedersachsen) erweitert.

Nachtrag einreichen
Einreichen
Empfohlene Zitierweise

RI II,4 n. 1898, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1017-03-26_1_0_2_4_1_730_1898
(Abgerufen am 08.12.2016).