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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,4

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Heinrich überträgt dem Erzbischof Heribert von Köln auf dessen Bitten die Burg Uflach (wüst bei Elten, südöstl. von Zevenaar).

Überlieferung/Literatur

Thietmar VII, 49 (34).

Kommentar

Mit der Übergabe der Burg hatte eine heftige lokale Fehde ihre Ende gefunden, die ursprünglich von der Gräfin Adela (Mutter des Bischofs Meinwerk von Paderborn) mit Unterstützung ihres zweiten Gatten Balderich gegen den Grafen Wichmann III. (vgl. Holtzmann, Thietmar 407 Anm. 9) geführt worden war. Nach dessen Ermordung weitete sich der Konflikt, so daß der Kaiser eingreifen mußte; vgl. dazu Thietmar VII, 47 (33) ff.; Alpert II (SS. 4, 709 ff.); Jbb. Heinrichs II. 3, 39 ff.; Holtzmann, Kaiserzeit 461 ff.; zum geringen Wert des diesbezüglichen Berichtes der Vita Meinwerci vgl. Jbb. Heinrichs II. 3, 311 ff. und Tenckhoffs Bemerkungen in seiner Ausgabe der Vita (SS. schol.) 66 Anm. 2 ff.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,4 n. 1895b, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1016-11-08_2_0_2_4_1_718_1895b
(Abgerufen am 26.03.2017).