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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,4

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Heinrich kann durch Drohungen den Bischof Gundekar von Eichstätt dazu bewegen, gegen den Widerstand seiner Kanoniker und Vasallen das zu seiner Diözese gehörige Gebiet rechts der Pegnitz an das Bistum Bamberg abzutreten.

Überlieferung/Literatur

Gundechari Lib. pontif. zu 1015 (SS. 7, 252); Anonymus Haserens, cap. 25 (l. c. 260).

Kommentar

Heinrich hat vom 11.–17. Oktober (Reg. 1893–1895) in Frankfurt geurkundet; zum zeitlichen Ansatz und zum Umfang des abgetretenen Diözesanteiles vgl. Heidingsfelder, Regg. d. Bischöfe v. Eichstätt 56 no. 155; Guttenberg, Regg. d. Bischöfe v. Bamberg 62 no. 131; Nürnberger UB. 1, 2 no. 3; Krenzer in Sammelblatt d. Hist. Vereins Eichstätt 40/41 (1925/26) 17 ff.; Jbb. Heinrichs II. 2, 83 f. Eine Abtretungsurkunde hat wohl nicht existiert.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,4 n. 1892a, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1016-10-00_1_0_2_4_1_713_1892a
(Abgerufen am 18.01.2017).