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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,4

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Heinrich bestätigt dem Kloster Reichenau auf Bitten des Abtes Bern die durch Karl d. Gr. erfolgte Schenkung des Ortes Röhrnang (Gem. Liggeringen, Kr. Konstanz) und eines Teiles des Waldes von Bodmann und verfügt die Restitution dieser Besitzungen, die ein Graf Gottfried okkupiert hatte. – Cuntherius canc. ad vicem Erchinbaldi archicap.; Fälschung des Reichenauer Kustos' Odalrich aus den Jahren 1165–1170; „Quoniam principem ac.”

Überlieferung/Literatur

Angebl. Karlsruhe Staatsarchiv.

MG. DD. 3, 678 no. 526. Schriftproben bei Brandi, Reichenauer Urkundenfälschungen Taf. 14.

Dümgé, Reg. Bad. 98 no. 40; Stumpf 1675.

Kommentar

Nachweis der Fälschung bei Brandi l. c. 13, 34, 43, 57, 70 und Lechner in MIÖG. 21 (1900) 75 ff. Die Fälschung befindet sich auf einem Diplom Heinrichs I., dessen Schrift durch Rasur entfernt wurde und von dem nur das Rekognitionszeichen und das Siegel übriggeblieben sind. Der Text setzt sich aus Bestandteilen älterer Diplome zusammen, das Protokoll stammt aus dem DH. II. 354 (Reg. 1889). – Ein Graf Gottfried ist nach Bresslaus Vorbemerkung zu DH. II. 526 unter Heinrich II. in Schwaben nicht nachweisbar; vgl. aber die DDO. I. 326, 419 b.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,4 n. 1890, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1016-08-29_2_0_2_4_1_710_1890
(Abgerufen am 19.10.2017).