Regestendatenbank - 176.134 Regesten im Volltext

RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,4

Sie sehen den Datensatz 697 von insgesamt 1024.

Heinrich schenkt auf Intervention der Kaiserin Kunigunde, des Erzbischofs Heribert von Köln sowie des Bischofs Eberhard von Bamberg dem Grafen Wilhelm in dessen Grafschaft im Sanngau 30 Königshufen zu Drachenburg (nördl. von Rann/Save, Jugoslawien) und den ganzen königlichen Besitz zwischen den Flüssen Save, Sann, Sottla und Neiring zu freiem Eigen (qualiter nos pro peticione dilectissimae coniugis nostrę Cunigundę imperatricis ac interventu Heriberti archiepiscopi Coloniensis ac Eberhardi episcopi Babenbergensis Willihelmo comiti predium quoddam 〈dedimus memores etiam domnę Hemmę suae matris, nostrae videlicet neptis, quia nobis uná cum filio satis devote sepę servivit. Pro hac quoque remuneratione eidem W.〉 in villa quae dicitur Traskendorf XXX regales mansos et insuper quicquid habemus inter fluenta Souuuę et Sounę, Zotle et Nirinę in pago Seuna in comitatu suo in proprium tradidimus). – Guntherius canc. vice Ercambaldi archicap.; Nachzeichnung einer von GB verfaßten und geschriebenen Urkunde, deren Siegel (SI. 3) auf die Nachzeichnung übertragen wurde; M.; „Sicut multis preesse.”

Überlieferung/Literatur

fehlt.

Klagenfurt Landesarchiv (A).

Hormayr, Archiv f. Süddeutschland 2, 224 no. 10 aus Abschrift zu 1015; Jaksch, Mon. hist. duc. Carinthiae 7, 50 no. 12 aus A; MG. DD. 3, 440 no. 346.

Böhmer 1147; Stumpf 1667; Guttenberg 127; F. Kos, Gradivo 3, 24 no. 35.

Kommentar

Die Nachzeichnung wurde nach Jaksch l. c. 14 vom Gurker Kapellan Konrad 1170/71 angefertigt, um mit der Interpolation des Namens der Gräfin Hemma ein urkundliches Zeugnis für deren Verwandtschaft mit Heinrich II. zu besitzen. Die Echtheit des Rechtsinhaltes ist durch DK. II. 134 (B.-Appelt, Regg. Konrads II. no. 139) gesichert. Im verlorenen Original waren in der Datierungszeile alle Ziffern um eine Einheit höher und stimmten also mit DH. II. 345 (Reg. 1878) überein; so sind sie zunächst in der Nachzeichnung kopiert und erst nachträglich durch Rasur korrigiert worden. Bresslau hat daher das Tagesdatum nicht zu April 16, sondern zu April 15 aufgelöst. – Vgl. Klebel in MIÖG. Ergbd. 14 (1939) 185.

Nachträge (1)

Der Nachtrag ist noch nicht durch die Redaktion freigegeben worden

Nachtrag einreichen
Einreichen
Empfohlene Zitierweise

RI II,4 n. 1879, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1016-04-15_2_0_2_4_1_697_1879
(Abgerufen am 27.03.2017).