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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,4

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Heinrich verleiht der in der Wildnis des Odenwaldes gelegenen Abtei Amorbach über Bitten des Bischofs Heinrich von Würzburg die Immunität (qualiter per peticionem Heinrici venerandi Wirczpurgensis episcopi quandam abbaciam vocabulo Amorbach in heremo Odenwalt sitam ... nostre emunitatis sepivimus). – Guntherius canc. vice Ercanbaldi archicanc.; das Diktat geht nach Stengel, QFIAB 32 (1942) 1 ff. auf ein verlorenes Immunitätsprivileg Karls III. oder auf eine spätere Bestätigung desselben zurück; die Datierung entspricht dem Gebrauch des GB; „Si peticionibus servorum.”

Überlieferung/Literatur

fehlt.

Abschrift eines Transsumptes Karls IV. von 1356 Jänner 8 im Kopialbuch C des Klosters Amorbach aus der zweiten Hälfte des 15. Jh. f. 6 im fürstl. Leiningenschen Archiv Amorbach; Abschrift einer notariellen Kopie von 1368 desselben Transsumpts in demselben Kopialbuch f. 10; Abschritt einer notariellen Kopie von 1420 desselben Transsumpts in demselben Kopialbuch f. 8.

Gropp, Historia monasterii Amorbacensis (Frankfurt 1736) 217 no. 47 ex cod. MS. cancell. und 221 no. 54 angeblich aus dem Originaltranssumpt von 1356, in Wirklichkeit aus derselben Quelle; MG. DD. 3, 439 no. 345.

Böhmer 1148; Stumpf 1666.

Kommentar

Zur Gründungszeit und Rechtsstellung Amorbachs vgl. Stengel l. c. und P. Schöffel in Zeitschrift f. bay. Kirchengeschichte 16 (1941) 131 ff.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,4 n. 1878, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1016-04-15_1_0_2_4_1_696_1878
(Abgerufen am 27.07.2017).