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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,4

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Heinrich verleiht dem Stift des hl. Florin zu Koblenz auf Intervention der Königin Kunigunde in der Ortschaft Gillenfeld (Kr. Daun, Trier) im Meinfeldgau in der Grafschaft des Grafen Berthold das Marktrecht mit den dort im Auftrage des Kaisers bereits errichteten Marktbuden, außerdem das Zoll- und Münzrecht sowie alle damit verbundenen Einkünfte (qualiter nos pro ... regni statu atque contectalis nostrae Cunigundae videlicet imperatricis augustae interventu monasterio in honore sancte Florini dedicato quoddam mercatum a nobis per mathones nostros venditos ceptum et perfectum in villa Gilliuelt dicta in comitatu Bertoldi comitis in pago Meineueldensi situm, theloneum et monetam cum omnibus utensilibus per negotiale commertium ... concedimus). – Guntherius canc. vice Erchanbaldi archicap.; mundiert von GC auf einem Blankett mit vorausgefertigtem Monogramm nach einer von GA verfaßten Urkunde (vgl. DDH. II. 222–226 = Regg. 1735–1739); M.; SI. 3; „Imperiali culmine nos.”

Überlieferung/Literatur

Trier Stadtbibliothek.

Brower, Ant. Trevir. ed. I. 7, 620 Extr.; MG. DD. 3, 450, no. 352.

Goerz 1192; Stumpf 1672.

Kommentar

Das Diplom gehört nach Bresslau NA. 26 (1901) 437 f. wegen der übereinstimmenden Regierungsjahre und wegen des gut ins Itinerar passenden Ausstellungsortes in die erste Hälfte des Jahres 1016. – Zur Schenkung vgl. A. Diederich, Das Stift St. Florin zu Koblenz (Veröffentl. d. Max-Planck-Inst. f. Geschichte 16, 1967); zu den mathones vgl. Günther, CD. Rheno-Mosel. 1, 102 Amn. 1 und H. G. Gengler, Deutsche Stadtrechtsaltertümer 135 ff.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,4 n. 1886, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1016-00-00_1_0_2_4_1_704_1886
(Abgerufen am 22.01.2017).