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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,4

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Heinrich feiert mit Bischof Meinwerk von Paderborn das Pfingstfest. – Er setzt den bereits im Vorjahr (Reg. 1849 a) suspendierten Abt Walho von Korvei ab und überträgt die Abtei „sine consensu fratrum” dem Mönch Drutmar aus dem Kloster Lorsch. – Als dieser in den folgenden Tagen zur Amtsübernahme nach Korvei kommt, verläßt der Konvent, wie es der einstige Abt Liudolf (965–983) vorausgesagt hatte, mit Ausnahme von neun Mönchen das Kloster. Viele von ihnen kehren bald wieder zurück und unterwerfen sich der Regel.

Überlieferung/Literatur

Thietmar VII, 13 (9); Ann. Quedlinburg. (SS. 3, 83); Ann. Corbeiens. (SS. 3, 5) zu 1014; Vita Meinwerci cap. 145 (SS. schol.).

Kommentar

Vgl. Jbb. Heinrichs II. 3, 7 ff.; Hauck, Kirchengeschichte 3, 454 f.; Holtzmann, Kaiserzeit 436 u. C. Hallinger. Gorze u. Kluny 153, 204, 424 f. (Studia Anselmiana 22–25, Rom 1950 ff.) zur Einführung der lothringischen Reform. – Das Recht der freien Abtwahl war dem Konvent schon mit DH. II. 12 von 1002 (Reg. 1499) gestrichen worden.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,4 n. 1866c, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1015-05-29_1_0_2_4_1_668_1866c
(Abgerufen am 20.10.2017).