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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,4

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Heinrich bestätigt dem Kloster S. Vanne zu Verdun auf Intervention des Bischofs Heimo von Verdun den gesamten Besitz und schenkt die früher an den Grafen Hermann verlehnte Hälfte des Zolls, der Münze sowie aller königlichen Einkünfte zu Mouzon. – Guntherius canc. vice Ercambaldi archicanc.; nach Blochs eingehenden Erläuterungen im Jb. f. lothring. Geschichte und Altertumskunde 10 (1898) 419 f. und Bresslaus Vorbemerkung zu DH. II. 340 ist die Urkunde echt. Der Schluß des Kontextes und das Eschatokoll stammen von GB, alles übrige aber von einem Parteischreiber, der wahrscheinlich eine aus der Kanzlei Ottos III. stammende Bestätigungsurkunde des DO. II. 218 von etwa 995/996 als Vorlage benutzte; die im Vergleich zu diesem Diplom feststellbaren Zusätze in der Besitzliste können auch auf das angenommene Dep. Ottos III. zurückgehen; M.; in A und B finden sich Angaben über ein damals noch vorhandenes Siegelfragment, die aber nach Bresslau l. c. zu einer Identifizierung mit dem SI. 3 nicht ausreichen; „Celebre est memorie.”

Überlieferung/Literatur

fehlt.

Notarielle Abschrift vom Jahre 1546 aus dem Original in Mss. Zwicheniana 8 f. 302 in der Universitätsbibliothek Göttingen (A); Abschrift von Colloz nebst kleinem Faksimile vom Jahre 1784 in der Coll. Moreau 19, 19 in der Bibliothèque nationale Paris (B); Chartul. S. Vitoni Virdunensis des 15./16. Jh. Cod. lat. 5435 f. 23 ebenda (D).

Du Chesne, Hist. généalog. des maisons de Luxembourg et de Limbourg (s. l. et a.), preuves 14 Extr. wohl aus D; Bloch im Jb. d. Gesellschaft f. lothringische Geschichte 10 (1898) 419 aus AB; MG. DD. 3, 431 no. 340.

Böhmer 1138; Stumpf 1659.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,4 n. 1871, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1015-00-00_1_0_2_4_1_685_1871
(Abgerufen am 23.07.2017).