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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,4

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Heinrich bestätigt auf Intervention des Bischofs Egilbert von Freising der bischöflichen Kirche von Treviso unter Bischof 〈Arnold〉 die von seinen Vorgängern verliehenen Zoll-, Markt-, Gerichts- und Münzrechte, ferner S. Maria mit der Burg Asolo, das Kloster Crespulinum 〈die Abtei S. Ilario und die Zehnten von Blandinum und Ceresaria〉. – Guntherius canc. vice Harchanbaldi archicap.; Fälschung, die vor 1047 Mai 8 von Bischof Rother von Treviso selbst oder auf dessen Veranlassung mit Hilfe des verlorenen Originals des DH. II. 313 a (Reg. 1837) angefertigt worden sein muß, um den Namen des Bischofs Arnold, die Abhängigkeit der Abtei S. Ilario e Benedetto bei Venedig und bestimmte Zehentrechte zu interpolieren; der Zweck, eine kaiserliche Bestätigung der Fälschung zu erhalten, wurde mit DH. III. 201 b erreicht, das in Zehentstreitigkeiten zwischen dem Bischof von Treviso und dem Abte von S. Ilario eine bedeutende Rolle spielte; vgl. dazu Bresslaus Vorbemerkungen zu DH. II. 313 b und DH. III. 201 b; M.; „Si acclesiis devote.”

Überlieferung/Literatur

Angebl. Treviso Archivio della Mensa vescovile (B1); Abschrift aus dem Ende des 14. Jh. eines Transsumptes von 1311 im Libro delle renovazioni de' feudi f. 38 ebenda.

Ughelli, Italia sacra ed. II. 5, 508 aus B1; MG. DD. 3, 393 no. 313 b.

Stumpf 1626.

Kommentar

Zur Identifizierung der interpolierten Ortsnamen Bladinum und Ceresaria vgl. die Vorbemerkung zu DH. III. 201 b und Reg. 1693 zum Hilariuskloster.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,4 n. 1838, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1014-00-00_2_0_2_4_1_615_1838
(Abgerufen am 13.12.2017).