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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,4

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Heinrich fordert den Böhmenherzog Udalrich durch seinen Gesandten Dietrich (Neffe des Bischofs Thietmar von Merseburg) auf, ihm seinen Vasallen Miesko (satellitem suum), den Sohn des Herzogs Boleslaw von Polen, auszuliefern. Dieser war im Auftrage seines Vaters nach Böhmen gekommen, um ein Bündnis gegen Kaiser Heinrich abzuschließen, was aber von Udalrich abgelehnt wurde. Er ließ den Polen gefangensetzen und einen Teil seiner Begleitung niedermachen. Erst nach einem neuerlichen Befehl Heinrichs liefert er Miesko aus.

Überlieferung/Literatur

Thietmar VII, 10 (7); Ann. Quedlinburg. (SS. 3, 82).

Kommentar

Vgl. Jbb. Heinrichs II. 3, 12 f.; B. Bretholz, Geschichte Böhmens u. Mährens (1912) 119; Holtzmann, Kaiserzeit 447; Reg. 1840 a.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,4 n. 1839b, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1014-00-00_1_0_2_4_1_618_1839b
(Abgerufen am 21.07.2017).