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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,4

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Heinrich nimmt auf Bitten seines Kanzlers Heinrich das Kloster S. Salvator zu Tolla und dessen Abt Aginulf in seinen Schutz, er verbrieft den Vasallen des Klosters ihre Rechte, bestätigt die Besitzungen, insbesondere die namentlich genannten, und verfügt, daß von bestimmten Arbeiten der Hintersassen kein Zehent zu leisten sei. – Heinricus canc. vice Euerardi episc. et archicap.; mundiert von einem unbekannten Schreiber, von dem nach Bresslaus Vorbemerkung zu DH. II. 297 auch das DH. II. 495 (Reg. 2046) stammen könnte; bis auf die Güterliste und bis auf einige Worte aus dem Diplom Hugos und Lothars von 935 eine Wiederholung des Diploms Berengars I. vom Jahre 903; beide gedruckt von Schiaparelli in Fonti per la storia d'Italia 35 (1903) 509 no. 38 und ebenda 38 (1924) 123 no. 40; das Eschatokoll entspricht den Gewohnheiten des HA und scheint einem seiner Diplome graphisch nachgeahmt zu sein; M.; Nachtragung des Vollziehungsstriches ist nicht erkennbar; B. D.; „Si erga dei.”

Überlieferung/Literatur

Rom Biblioteca Vaticana (A).

Campi, Dell'historia di Piacenza 1, 500 no. 69 aus Jura abbatiae de Tolla = MG. DD. 3, 365 no. 297 und verbesserter Neudruck nach dem wiederaufgefundenen Original in MG. DD. 4, 421 no. 297.

Böhmer 1113; Stumpf 1612.

Kommentar

Inkarnationsjahr nach dem calculus Pisanus berechnet.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,4 n. 1818, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1014-00-00_17_0_2_4_1_593_1818
(Abgerufen am 17.01.2017).