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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,4

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Heinrich feiert Mariä Lichtmeß. – Begleitet von Klerikern und Laien erscheint Otto, den das Domkapitel von Hamburg-Bremen auf Rat des sterbenden Erzbischofs Livizo zum Nachfolger gewählt hatte. Der König verwirft diese Wahl. Er überträgt das Erzbistum seinem Kaplan Unwan „cum laude advenientium, etsi non spontanea” und nimmt Otto in seine Dienste (Hofkapelle) auf. Sogleich wird Unwan auf Befehl und in Anwesenheit Heinrichs von Erzbischof Gero von Magdeburg und „consensu et auxilio” der Bischöfe Ekkehard von Schleswig und Thorgaut von Skara (Schweden) zum Bischof geweiht.

Überlieferung/Literatur

Thietmar VI, 89 (54); Ann. Hildesheim. zu 1013 (SS. schol.). – Vgl. auch Thietmar VI, 88; Ann. Quedlinburg. (SS. 3, 81); Adam, Gesta Hammaburg. eccl. pont. II, 47. (SS. schol).

Kommentar

Vgl. Jbb. Heinrichs II. 2, 402 ff.; Hauck, Kirchengeschichte 3, 400; Laehns, Bischofswahlen 31, 42; O. H. May, Regg. d. Erzbischöfe von Bremen 1, 41–46. – Das freie Wahlrecht war schon 1003 mit DH. II. 50 (Reg. 1543) eingeschränkt worden. – Zum Bericht der Ann. Quedlinburg. vgl. R. Holtzmann, in Sachsen u. Anhalt 1 (1925) 113.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,4 n. 1769e, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1013-02-02_1_0_2_4_1_524_1769e
(Abgerufen am 08.12.2016).