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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,4

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Heinrich schenkt seinem Kämmerer Odelgis für dessen uneigennützige Dienste eine Königshufe in Prebing (Gd. Dornach, Kr. Landau a. d. Isar, Bayern) am Petzenbach im Künzigau in der Grafschaft des Grafen Adalbert zu freiem Eigen und bestimmt für den Fall, daß es am angegebenen Orte keine volle Königshufe mehr geben sollte, daß diese aus dem nächstgelegenen Königsgut zu ergänzen sei (qualiter nos reminiscentes gratuiti obsequii camerarii nostri nomine unum regalem mansum in villa vulgo dicta Berhcbuobingon pro rivo Sunninbach in pago Cunzingouuui in comitatu vero Adelberti comitis, ... eo modo ut, si quid ibi defuerit, in proximo loco nostro suppleatur, ei concedimus ..., ea quippe ratione ut predictus Ǒdelgisus exinde liberam habeat potestatem tam ipse quam eius heredes ... quicquid sibi inde agere libuerit). – Guntherius canc. vice Erkanbaldi archicap.; verfaßt und geschrieben von jenem Kleriker, der auch DH. II. 198 (Reg. 1708) geschrieben hat; M. IMP.; die Urkunde war nie besiegelt; „Si nostris servitoribus.”

Überlieferung/Literatur

Unvollzogenes Marburg Staatsarchiv (A).

Wenck, Hess. Landesgesch. 3b, 41 no. 43 aus A; MG. DD. 3, 269 no. 232.

Böhmer 1072; Stumpf 1547.

Kommentar

Das Diplom, das nie rechtskräftig geworden ist, hat dem Hersfelder Archiv angehört. – Von den beiden Lücken, die für die Nachtragung des Empfängernamens frei blieben, wurde nur die zweite ausgefüllt. Zur Datierung vgl. Reg. 1744.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,4 n. 1745, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1011-06-19_1_0_2_4_1_459_1745
(Abgerufen am 30.05.2017).