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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,4

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Heinrich trifft hier zu Beginn der Fastenzeit ein, wo am 9. Februar Herzog Bernhard I. von Sachsen (973–1011) stirbt. Dieser wird in dem von ihm gegründeten Kloster St. Michael zu Lüneburg begraben. Das Herzogtum Sachsen kommt an seinen Sohn Bernhard II. (1011–1059).

Überlieferung/Literatur

Ann. Hildesheim. (SS. schol.); Ann. Quedlinburg. (SS. 3, 80) nennen Bernhard I. „a rege secundus”.

Kommentar

Zu den etwas übertreibenden Worten der Vita Meinwerci cap. 14 (SS. schol.): Bernhardus favente sibi Meinwerco episcopo amicisque suis ducatum optinuit vgl. Jbb. Heinrichs II. 2, 303 Anm. 2.; Holtzmann, Kaiserzeit 414; zur Nachfolge Bernhards II. und zur Stellung seines Geschlechtes in Sachsen vgl. H.-J. Freytag, Die Herrschaft der Billunger in Sachsen (Stud. u. Vorarbeiten z. Hist Atlas Niedersachsens 20, 1951) 15 f.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,4 n. 1737b, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1011-02-07_1_0_2_4_1_450_1737b
(Abgerufen am 28.03.2017).