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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,4

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Heinrich schenkt dem Bistum Bamberg auf Bitten und mit Zustimmung der Königin Kunigunde die Güter Eichenhausen und Mittelstreu (Unterfranken, Kr. Neustadt/Saale und Kr. Mellrichstadt) im Grabfeldgau in der Grafschaft des Grafen Gebhard mit allem Zubehör zu freiem Verfügungsrecht zum Nutzen des Bistums (quia ... duo predia Egininhusa et Strewe in pâgo Grapfelt et in comitatu Gebehardi comitis situm ad ... episcopalem sedem Babenberc ... donamus). – Guntherius canc. vice Uuilligisi archicap.; bis auf den Orts-, Gau- und Grafennamen eine nahezu wörtliche Wiederholung von DH. II. 219 (Reg. 1732), geschrieben von Ba. III. M.; SI. 2; „Notum sit omnibus.”

Überlieferung/Literatur

München Hauptstaatsarchiv (A).

Heyberger, Ichnographia Babenb. 1, 94 unvollständig aus A; MG. DD. 3, 257 no. 220.

Böhmer 1065; Stumpf 1536; Dobenecker 622; Guttenberg 94.

Kommentar

Über die Datierung vgl. NA. 22 (1897) 168. – Zur Identifizierung des zweiten Ortsnamens und zum weiteren Geschick der beiden Besitzungen vgl. Guttenberg l. c. no. 94. – Von Udalrich von Bamberg zum Formular zusammengezogen und so in seine Sammlung aufgenommen.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,4 n. 1733, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1010-06-01_2_0_2_4_1_443_1733
(Abgerufen am 20.01.2017).