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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,4

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Heinrich bestätigt dem Kloster Schuttern unter dem Abt Ekbert die Immunität und das Recht der freien Abtwahl. – Wiederholung des DO. II. 122a, unter gelegentlicher Verwendung eines verlorenen Dipl. Karls III. (DK. III. 5a); vgl. dazu die entsprechenden Vorbemerkungen von Bresslau und Kehr; M.; „Noverit omnium fidelium.”

Überlieferung/Literatur

fehlt.

Kopialbuch v. Schuttern aus dem 18. Jh. p. 137 Karlsruhe Generallandesarchiv (F).

Auszüge in den verschiedenen Redaktionen des Chron. Schutteranum bei Coccius, Dagobetus rex 76; MG. DD. 3, 245 no. 209.

Kommentar

Nach Bresslaus Vorbemerkung zu DH. II. 209 gehen F und der Auszug des Chron. Schutt. möglicherweise auf ein besiegeltes Vidimus zurück, nicht aber auf das Original. Stumpf 1562 wurde als moderne Fälschung ausgeschieden; vgl. dazu Zeitschrift f. Geschichte d. Oberrheins NF. 12 (1897) 460 ff. – Die Bestätigung der freien Abtwahl erweist gegen Jbb. Heinrichs II. 2, 119, Guttenberg Regg. d. Bischöfe v. Bamberg no. 60 und Germ. Pont. II/3, 80, daß Schuttern zu diesem Zeitpunkt noch nicht Bamberger Eigenkloster gewesen sein kann, denn in allen Diplomen Heinrichs II. für bischöfliche Eigenklöster, die das Wahlrecht berühren, ist dieses durch die Mitwirkung des bischöflichen Eigenklosterherren eingeschränkt (vgl. dazu die DDH. II. 42, 58, 107, 126, 260, 261, 366 = Regg. 1535, 1551, 1607, 1628, 1777, 1778, 1902). Außerdem fehlt im Text der sonst übliche Hinweis auf den eigenklösterlichen Status; vgl. Graff, MIÖG 78 (1970) 65.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,4 n. 1721, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1009-11-03_1_0_2_4_1_427_1721
(Abgerufen am 25.03.2017).