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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,4

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Heinrich schenkt auf Intervention der Königin Kunigunde dem Bistum Bamberg den Ort Machendorf im Nordgau in der Grafschaft des Grafen Heinrich mit allem Zubehör zu freiem Verfügungsrecht zum Nutzen des Bistums (quia nos ... nostrae quendam proprietatis locum Machindorf dictum in pago Nordgouui et in comitatu Heinrici comitis situm ad ... episcopalem sedem ... donamus). – Guntherius canc. vice Uuilligisi archicap.; mit Ausnahme des Ortsnamens eine wörtliche Wiederholung von DH. II. 203 (Reg. 1714), geschrieben von Ba. I; M.; SI. 3; „Saluberrimus igitur sacri.”

Überlieferung/Literatur

München Hauptstaatsarchiv.

Geschichts- und rechtsverlässiger Unterricht 129 zit. zu 1008; MG. DD. 3, 238 no. 204 b.

Böhmer 1039; Stumpf 1500, beide zu 1008; Guttenberg 89.

Kommentar

Nach Bresslaus Vorbemerkung zu DH. II. 204 b ist das Diplom gleichzeitig mit den DD. H. II. 200–204 a (Regg. 1711–1715) entstanden, doch blieb es unfertig. Einige Jahre später wurde der Ortsname von unbekannter Hand nachgetragen, und gleichzeitig versah man die Urkunde mit dem Kaisersiegel; vgl. dazu auch NA. 22 (1897) 149 Anm. 1 und zur Datierung ebenda 149 ff., 167.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,4 n. 1716, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1009-07-06_6_0_2_4_1_419_1716
(Abgerufen am 26.07.2017).