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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,4

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Heinrich will über den vom Grafen Dedi verklagten Markgrafen Werner (von der sächsischen Nordmark) Gericht halten, doch kann wegen dessen plötzlicher Erkrankung die Verhandlung nicht stattfinden. Pfalzgraf Burkhard erreicht einen Aufschub. – Nachdem nach Thietmar VI, 49 (33) Graf Dedi im weiteren Verlaufe dieser wilden Fehde den Tod gefunden hatte, muß das Verfahren gegen Werner durchgeführt worden sein, denn bereits zu Weihnachten 1009 verfügte der König über dessen Markgrafschaft und Reichslehen (vgl. Reg. 1721 a).

Überlieferung/Literatur

Thietmar VI, 48 (32).

Kommentar

Vgl. Jbb. Heinrichs II. 2, 287.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,4 n. 1710a, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1009-06-09_2_0_2_4_1_413_1710a
(Abgerufen am 30.03.2017).