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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,4

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Bayerischer Fürstentag. Absetzung Herzog Heinrichs V. von Bayern, der sich seinem aufständischen Bruder Adalbero (vgl. Reg. 1693 a) angeschlossen hatte. Obwohl die Großen des Landes ihrem Herzog, dessen heimliche Rückkehr nach Bayern der König verhindern konnte, geschworen hatten, innerhalb von drei Jahren keinen anderen Herzog anzuerkennen, kann König Heinrich sie durch Versprechungen und Drohungen auf seine Seite ziehen (vgl. Reg. 1716 a). – Die Mönche des Klosters St. Emmeram zu Regensburg erscheinen vor dem König und führen bewegte Klage über Bischof Gebhardt von Regensburg. – Bischof Thietmar von Merseburg reist auf Befehl des Königs ab, um sein Bistum in Besitz zu nehmen (vgl. Regg. 1699 b, c).

Überlieferung/Literatur

Thietmar VI, 41 f.

Kommentar

Jbb. Heinrichs II. 2, 212 ff.; M. Lintzel, Beschlüsse der deutschen Hoftage 6 Anm. 15, 17, 48 (Hist. Studien Ebering 161, 1924); S. Riezler, Geschichte Baierns I/2 (1927) 19 f.; H. Renn, Luxemburger Grafenhaus, in Rhein. Archiv 39 (1941) 93 f.; Holtzmann, Kaiserzeit 424 f. – Zu den Streitigkeiten zwischen St. Emmeram und Bischof Gebhardt vgl. Budde in AUF. 5 (1914) 170 ff.; K. Hallinger, Gorze-Kluny 618 f.; R. Bauerreiß, Kirchengeschichte Bayerns 2, 21 ff.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,4 n. 1699d, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1009-04-00_1_0_2_4_1_399_1699d
(Abgerufen am 22.01.2017).