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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,4

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Heinrich gibt im Zuge eines Tausches (wie Reg. 1685) an das Kollegiatstift St. Stephan in Mainz für den erhaltenen Hof Büchenbach seine Besitzung zu Niederohmen (Kr. Alsfeld, Darmstadt/Hessen) im Oberlahngau in der Grafschaft des Grafen Giso mit allem Zubehör (qualiter inter nos et Vvilligisum sanctae Mogonciensis aeclesiae archiepiscopum communi unanimitate convenit quoddam facere concambium ..., eo videlicet pacto ut nos aeclesiae sancti Stephani protomartiris infra murum Mogontinae civitatis constructae ... omne predium, quod nos habuimus in loco Amena dicto, et quicquid ad illam curtem pertinet in pago Oberenlogenahe nominato in comitatu Gisonis comitis, ... traderemus, quatinus nos ... curtem Buochinebah dictam ... susciperemus. Unde ... idem predium Amena ... aeclesia sancti Stephani ... cum omni integritate donavimus). – Eberhartus canc. et episc. vice Uuilligisi archicap.; unter Benutzung der DDO. III. 189, 249 verfaßt und geschrieben von jenem Mainzer Kleriker, der in der Ausgabe der Diplome Ottos III. mit der Sigle HH bezeichnet wurde; M.; SI. 2; „Omnium nostrorum fidelium.”

Überlieferung/Literatur

Darmstadt Staatsarchiv (A).

Ioannis, SS. Mogunt. 2, 516 aus A; MG. DD. 3, 212 no, 178 = Stimming, Mainzer UB. 1, 150 no. 246.

Böhmer 1033; Stumpf 1491.

Kommentar

Nach Bresslaus Vorbemerkung zu DH. II. 178 ist die Originalität der von kanzleifremden Händen mundierten DDH. II. 177, 179, 180 (Regg. 1685, 1687, 1688) durch ihre unverdächtige Besiegelung und durch die zeitgemäße Schrift der beiden unbekannten Schreiber gesichert. Die Abhängigkeit der DDH. II. 177–180 untereinander ist nach Bresslau l. c. unklar. HH als Verfasser und Mundator von DH. II. 178 muß die drei übrigen Urkunden ganz oder teilweise und unter Benutzung der DDO. III. 189, 249 als Vorlagen diktiert haben. – Aus den Vorurkunden übernahm HH den nicht mehr passenden Namen des Rangaugrafen Adalhart; der eingetauschte Ort Büchenbach kam mit DH. II. 181 (Reg. 1689) an Bamberg.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,4 n. 1686, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1008-05-18_2_0_2_4_1_376_1686
(Abgerufen am 25.06.2017).