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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,4

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Heinrich schenkt dem Bistum Bamberg den Ort Attersee (OÖ., BH. Vöcklabruck) im Attergau in der Grafschaft des Grafen Gebhard mit allem Zubehör zu freiem Verfügungsrecht zum Nutzen des Bistums (quia nos nostrae proprietatis quendam locum Aterahof dictum in pago Ateragowi et in comitatu Gebehardi comitis situm ad ... episcopalem sedem Babenberc ... donamus). – Eberhardus canc. vice Uuilligisi archicap.; bis auf den Orts-, Gau- und Grafennamen eine wörtliche Wiederholung von DH. II. 147 (Reg. 1653); mit Ausnahme der später von Ba. I nachgetragenen Datierungszeile geschrieben von ED; M.; SI. 2; „Saluberrimis igitur sacri.”

Überlieferung/Literatur

München Hauptstaatsarchiv.

Ussermann, Ep. Bamb., proleg. 30 zit.; MG. DD. 3, 176 no. 148.

Böhmer 1018; Stumpf 1475; Guttenberg 46.

Kommentar

Zur Gleichsetzung von Aterahof mit der heutigen Ortschaft Attersee vgl. Guttenberg l. c. und K. Schiffmann, Hist. Ortsnamen-Lexikon von Oberösterreich 1, 44; zum ausgedehnten bambergischen Streubesitz im Attergau, der durch DH. II. 148 begründet wurde, vgl. Strnadt, AÖG. 99 (1908–12) 13 ff., 23, 178 ff.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,4 n. 1654, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1007-11-01_4_0_2_4_1_340_1654
(Abgerufen am 24.07.2017).