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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,4

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Heinrich schenkt dem Marienstift zu Aachen 〈den Zoll und den Bann zu Traben-Trarbach (Kr. Zell, Koblenz) und bestätigt ihm den Besitz der dortigen Kirche〉. – Fälschung, der nach Bresslaus Vorbemerkung zu DH. II. 141 eine echte Urkunde Heinrichs II. zugrunde liegt, aus der die von BA stammende Korroborationsformel, die Signumzeile und die Datierung genommen wurden und welche vielleicht die Schenkung von Gulpen und Meer zum Gegenstand hatte, die Friedrich II. in seinem Diplom von 1226 (Böhmer-Ficker-Winkelmann no. 1645) auf Heinrich II. zurückführt; M.; „Notum sit omnibus.”

Überlieferung/Literatur

Angebl. fehlt.

Liber privil. S. Mariae Aquensis aus dem Ende des 12. Jh. f. 16' Staatsbibliothek (Stiftung Preuß. Kulturbesitz) Berlin (A); Kopialbuch aus der ersten Hälfte des 13. Jh. f. 7 im Stadtarchiv Aachen (B).

Ritz in Ledebur Archiv 10, 74 no. 13; MG. DD. 3, 167 no. 141.

Stumpf 1454.

Kommentar

Nach Oppermann, Rhein, Urkundenstudien 1, 355 (Publ. d. Gesellschaft f. rhein. Geschichtskunde 39, 1922) könnte die Fälschung ihrem Inhalte nach erst im 12. Jh. entstanden sein. – In späteren Urbarien, Registern und Rechnungen des Marienstiftes finden sich nach Bresslaus Vorbemerkung zu DH. H. 141 keine Hinweise auf Zehenteinkünfte aus Traben-Trarbach.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,4 n. 1644, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1007-07-08_1_0_2_4_1_326_1644
(Abgerufen am 27.07.2017).