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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,4

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Feldzug gegen Graf Balduin IV. von Flandern. Das Heer sammelt sich (wahrscheinlich bei Aachen) zum festgesetzten Zeitpunkt (vgl. Reg. 1621 a) und zieht mit dem König an die Schelde, wo Balduin den Übergang verhindern kann. Heimlich läßt Heinrich an anderer Stelle Truppen übersetzen, die den Gegner überfallen und in die Flucht schlagen. Darauf überquert das Heer den Fluß und zieht verwüstend gegen Gent.

Überlieferung/Literatur

Thietmar VI, 29 (22); Ann. Quedlinburg. (SS. 3, 79); Gesta episc. Cameracens. cap. 115 (SS. 7, 452); Lamberti Audomariensis (SS. 5, 65); Translatio ss. Livini et Brictii (SS. 15/2, 612 f.); Miracula s. Veroni cap. 3 (SS. 15/2, 751).

Kommentar

Vgl. Jbb. Heinrichs II., 2, 9 ff. zur Marschroute des Heeres vor dem Scheldeübergang; Holtzmann, Kaiserzeit 420 f. – Nach der Vita Bernwardi cap. 41 (irrtümlich zu 1006; SS. 4, 775) war Bischof Bernward von Hildesheim mit seinem Aufgebot mitgezogen. – König Heinrich wollte nach Ann. Quedl. l. c. ursprünglich den Polenfeldzug leiten; vgl. Reg. 1641 d.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,4 n. 1644a, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1007-07-00_1_0_2_4_1_327_1644a
(Abgerufen am 18.12.2017).