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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,4

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Synode. Heinrich erwirbt für das zu gründende Bistum Bamberg im 6. (richtig 5.) Jahre seiner Herrschaft einen Teil der Würzburger Diözese, und zwar die Grafschaft Regnitzgau (um die Regnitz) sowie einen Teil des Gaues Volkfeld (um die Volkach) zwischen den Flüssen Aurach und Regnitz. Als Entschädigung dafür erhält die Würzburger Kirche 150 Hufen in Meiningen (a. d. Werra, Bz. Suhl) und in den benachbarten Orten. Dieser Tausch geschieht unter Zustimmung des Bischofs Heinrich von Würzburg, des Erzbischofs Willigis von Mainz, der Bischöfe Burchard von Worms, Walter von Speyer, Werner von Straßburg, Adalbero von Basel, Lambert von Konstanz, Udalrich von Chur, des Erzbischofs Liudolf von Trier, der Bischöfe Theoderich von Metz, Berthold von Toul, Heimo von Verdun, des Erzbischofs Heribert von Köln, der Bischöfe Notker von Lüttich, Eralwin von Cambrai, des Erzbischofs Tagino von Magdeburg und des Bischofs Hildolf von Mantua.

Überlieferung/Literatur

Überliefert in der Narratio des Protokolls der Frankfurter Synode vom 1. November 1007 (Reg. 1646).

Kommentar

Vgl. Jbb. Heinrichs II. 2, 59 ff.; Holtzmann, Kaiserzeit 431 f.; Guttenberg no. 25; Boye NA. 48 (1930) 72. – Nach Guttenberg l. c. darf der comitatus Ratenzgouui nicht im rechtlichen Sinne verstanden werden, sondern ist mit pagus gleichzusetzen; zum Regnitzgau vgl. ders., Territorienbildung 369 und zum Bamberger Teil des Volkfeldes ders. Reg. no. 76; vgl. auch die Urkunde Heinrichs von Würzburg bei Adalbert. Vita Heinrici II. cap. 13 (SS. 4, 797).

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Empfohlene Zitierweise

RI II,4 n. 1641b, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1007-05-25_2_0_2_4_1_321_1641b
(Abgerufen am 23.05.2017).